Bringen Sie Ihren Wertgegenstand, Fahrzeug etc. jederzeit zu unseren Öffnungszeiten vorbei. Wir bewerten die Sache und zahlen Ihnen dann, je nach Art und Zustand des Pfandgegenstands zwischen 30% (z.B. Elektronik) und 60% (z.B. Fahrzeuge oder Goldschmuck) des Ankaufswerts sofort bar aus.

Sie bringen bitte den Pfandgegenstand, der sich in Ihrem Eigentum befindet sowie einen Ausweis zur Schätzung und Vertragsunterzeichnung mit. Bei Fahrzeugen benötigen Sie zusätzlich die Fahrzeugpapiere (Brief und Schein) und Schlüssel. Sollten Sie nicht im Brief als Eigentümer des Fahrzeugs eingetragen sein, benötigen Sie eine schriftliche Vollmacht des Eigentümers.

Alle bei uns verpfändeten Sachen werden vor Ort in unseren 2500qm großen Räumlichkeiten und Grundstück an der Stadtgrenze Nürnberg/Fürth verwahrt. Sie können Ihre Sachen jederzeit bei uns abgeben und auch wieder abholen. Für Fahrzeuge und sperrige Gegenstände bitten wir Sie allerdings nach Möglichkeit vorher Bescheid zu geben, damit wir die Wartezeit bei Abholung so kurz wie möglich für Sie gestalten können.

Hierbei handelt es sich nicht um einen Pfandkredit, sondern um das Geschäftsmodell „Sale and Lease back“ was bereits mehrfach von Gerichten aufgrund der hohen Nachteile für Verbraucher als unzulässig erklärt wurde. Bei diesem Modell verkaufen Sie Ihr Fahrzeug an ein Leasingunternehmen und mieten es wieder an. Die Kosten dafür sind immens, es kommen nicht nur die monatlichen Mietkosten, sondern auch die Kosten für eine Vollkaskoversicherung dazu. Ein Pfandkredit bedeutet: Das Fahrzeug bleibt warm und trocken bei uns direkt vor Ort in unserer Halle, bis Sie Ihr Darlehen wieder zurückzahlen.

Pfandverträge laufen per Gesetz drei Monate. Zusätzlich erhalten Sie darüber hinaus einen sogenannten Sicherheitsmonat, innerhalb dessen Sie Gelegenheit haben, Ihren Pfandvertrag auszulösen oder zu verlängern. Sie können Ihren Vertrag auch jederzeit innerhalb der Laufzeit auslösen und zahlen dann nur die Gebühren für den angelaufenen Monat. Nach Ablauf von vier Monaten ohne Rückmeldung Ihrerseits muss der Gegenstand für eine der nächsten Versteigerungen vorgesehen werden.

Das Pfandleihhaus ist ein sogenanntes Bargeld-Geschäft. Unsere Kunden können darauf vertrauen, dass wir Ihnen Bargeld sofort auszahlen. So müssen wir auch unsere Gelder wieder einnehmen um die entsprechende Liquidität sicherstellen zu können. Des weiteren möchten wir als lokales. kleines Familienunternehmen nicht Teile unserer Umsätze an Paymentdienstleister / Großunternehmen abtreten, deren Kosten wir letztlich wieder auf unsere Kunden umlegen müssten.

Wir versteigern 5x pro Jahr alle nicht ausgelösten oder verlängerten Pfandgüter, sowie Gegenstände und Fahrzeuge die sich bereits im Eigentum des Pfandleihhauses befinden. Dinge, die bereits im Eigentum des Pfandleihhauses stehen, können auch außerhalb der Versteigerung erworben werden. Hierzu lohnt sich ein Blick auf unsere Seite „Verkauf“ oder auf unsere Facebook-Seite. Artikel, die sich in Pfand befinden, müssen per Gesetz versteigert werden um einen rechtmäßigen Eigentumsübergang (auch für abhanden gekommene Sachen) zu gewährleisten.

Wir bieten derzeit keine Online-Teilnahmemöglichkeit an. Falls Sie am Versteigerungstermin verhindert sind, können Sie ein schriftliches Vorgebot per Fax oder Email einreichen (bitte Maximalgebot eintragen). Der Auktionator nimmt dann für Sie an der Versteigerung teil und wir geben Ihnen im Nachgang Bescheid, ob Ihr Gebot erfolgreich war.

Mehrerlöse aus einer Versteigerung (abzüglich anteiliger Versteigerungskosten) werden ausbezahlt, Mindererlöse gehen zu Lasten des Pfandleihhauses.